Mit diesem Titel strahlte am gestrigen Abend [den 14.12.2020] Spiegel TV über RTL einen Beitrag aus. Es ging um die Putenmastanlagen in Roddahn, deren Betreiber der Vorsitzende des Verbands Deutscher Putenerzeuger Herr Thomas Storck ist.

Unterstützt wurde das Journalisten-Team von Spiegel TV von Animal Rights Watch, die aktuelle Filmaufnahmen aus den Roddahner Ställen zur Verfügung stellten.

Zu sehen sind im Beitrag schreckliche Bilder von blutenden, dahinsiechenden Puten mit Brustblasen und offenen Wunden, vollkommen unsachgemäße und damit gesetzeswidrige Tötungen verletzter Tiere und die nach wie vor unzureichenden und für die Bewohner*innen Roddahns die Gesundheit und Lebensqualität beeinträchtigenden Ab- und Belüftungsanlagen der Ställe.

Es ist entsetzlich, was Herr Storck – einer der Cheflobbyisten deutscher Geflügelzüchter – hier veranlasst und grausam, wozu er seine Mitarbeiter nötigt.

Wieder einmal werden die Vorwürfe der Bürgerinitiative Roddahn MINUS Putenmast bestätigt: Herr Storck verstößt nicht nur gegen Baurecht, sondern hinter verschlossenen Türen auch massiv gegen das Tierschutzrecht und wie im Jahr 2016, als Animal Rights Watch schon einmal Aufnahmen aus den Roddahner Ställen veröffentlichte, zeichnet sich ab, dass der Betreiber selbst keinerlei Einsicht zeigen oder Verantwortung übernehmen wird, sondern dass er versuchen wird, jegliche Schuld von sich zu weisen und diese stattdessen einzelnen Mitarbeitern anzulasten!

Der hier veröffentliche Text entspricht einer Pressemitteilung der Bürgerinitiative Roddahn MINUS Putenmast e. V. vom 15.12.2020.

Ihr findet die dargestellten Zustände in den Putenmastanlagen in Roddahn auch unerträglich? Hier könnt ihr uns unterstützen!

Animal Rights Watch macht sichtbar, was sonst hinter geschlossenen Türen versteckt bleibt. Hier könnt ihr spenden, wenn ihr diese Arbeit unterstützen möchtet.

„Gequälter Weihnachtsbraten – Skandalöse Bedingungen in deutscher Putenmastanlage“

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